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AHV-Abzug bei Einkauf in Pensionskasse beschränkt

7. Jan, 2017

Das Bundesgericht hat hohe Einzahlungen von Selbstän­digen in die Pensions­kasse unattraktiver gemacht. Bisher galt: Die Hälfte der Einzahlung in die Pensions­kasse wird bei der Berechnung der AHV-Jahres­prämie nicht ange­rechnet. Ein Beispiel: Ein Selbständigerwerbender verdient 150’000 Franken und zahlt davon 15’000 Franken in die Pensionskasse ein. Für die Bemessung der AHV-Prämie zählt dann ein Einkommen von 142’500 Franken.

Das Bundesgericht hat diese Praxis bei hohen Einkäufen umgestossen. Im konkreten Fall hatte ein Luzerner 1,58 Millionen Franken eingezahlt, obwohl sein steuer­bares Einkommen nur 300’000 Franken betrug. Für die Bemessung der AHV darf er neu nicht die Hälfte der Einkaufssumme abziehen, sondern nur die Hälfte seines steuerbaren Einkommens. Sonst hätte er nämlich im betreffenden Jahr gar keine AHV-Beiträge zahlen müssen

Fazit: Selbständigerwerbende sollten mit Einzahlungen in die 2. Säule nicht mehr bis ­einige Jahre vor der Pensionierung warten, sondern früher und regel­mässig Einzahlungen ­ machen. (Quelle: BGE Urteil 142 V 169 vom 1.3.2016)

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