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Arbeitszeitkontrollen durch das SECO

3. Feb, 2014

Das SECO hat die kantonalen Arbeitsinspektorate informiert, dass ab dem 1. Januar 2014 die Praxis bezüglich Arbeitszeitkontrollen anzupassen ist.

Mit der neuen Weisung wird bestätigt, dass die Pflicht zur fortlaufenden de­tail­lier­ten Dokumentation der Arbeitszeit für den Grossteil der dem Arbeits­ge­setz unterstellten Mitarbeitenden vollumfänglich anwendbar bleibt. Die Erfassung deren Arbeitszeiten können mittels Stempeluhr, das IT-Login als Zeitpunkt des Arbeitsbeginns oder Excel-Tabellen, Schichtpläne usw. geführt werden.

Für Arbeitnehmende, die „besondere Verantwortung wahrnehmen und in der Erfüllung ihrer Aufgaben und der Verwaltung ihrer Arbeitszeit sehr autonom sind“ werden Erleichterungen bei der Arbeitszeiterfassung gewährt: Diese müssen nur noch die Anzahl geleistete Stunden erfassen. Damit diese Regelung zur An­wen­dung gelangt, braucht es jedoch eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer, die u.a. erwähnt, wie die Ruhezeiten und Pausen einzuhalten sind.

Es ist deshalb sinnvoll, das Zeiterfassungssystem zu überprüfen. Am einfachsten werden Arbeitnehmende, die nicht unter das Arbeitsgesetz fallen und damit keiner Zeiterfassungspflicht unterliegen separat erfasst. Mit Arbeitnehmenden, die Voraussetzungen für eine vereinfachte Arbeitszeiterfassung erfüllen soll eine Ver­einbarung abgeschlossen. Für die anderen Arbeitnehmenden muss eine lückenlose Arbeitszeiterfassung gewährleistet sein.

Die Einführungsphase für den Abschluss der Vereinbarungen dauert bis im April 2014. (Quelle: SECO)

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