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Straflose Selbstanzeige – was zu beachten ist

24. Mai, 2015

Wer von sich aus eine Steuerhinterziehung anzeigt, zahlt die Steuern und Ver­zugs­zin­sen für maximal zehn Jahre (im Erbfall drei Jahre) und entrichtet eine Busse. Einmal im Leben hat man die Möglichkeit, ohne Busse steuerlich ins Reine zu kommen, indem man sich selber anzeigt.

Damit die straflose Selbstanzeige wirklich straflos bleibt, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Die Selbstanzeige muss aus eigenem Antrieb kommen. Stellt die Steuer­be­­hörde bereits Fragen, ist es zu spät
  • Alle unversteuerten Vermögensanteile müssen offengelegt werden
  • Involvierte Personen müssen vorgängig informiert werden. Denn falls an­de­re Personen an der Nichtdeklaration beteiligt waren, müssen diese mit einem Strafverfahren rechnen oder zeitgleich eine Selbstanzeige ein­rei­chen. Denn die Selbstanzeige gilt nur für diejenige Person, die sie ein­reicht
  • Die Selbstanzeige muss als solches bezeichnet werden. Wer nur die bisher unversteuerten Vermögen kommentarlos einreicht, kann nicht mit Straffreiheit rechnen.

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