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Was ist eigentlich «überschüssiges Eigenkapital»?

12. Nov, 2016

Unternehmen dürfen im Rahmen der direkten Bundessteuere Fremdkapitalzinsen als geschäftsmässig begründeten Aufwand geltend machen. Die Unter­nehmens­steuerreform III sieht nun als Erweiterung die zinsbereinigten Gewinnsteuer vor.

Dies bedeutet, dass künftig neu auch kalkulatorische Zinsen auf dem Eigen­kapital als Finanzierungskosten in Abzug gebracht werden können. Die Schaffung dieser Möglichkeit wird mit Opportunitätskosten begründet. Weil das im Anlagevermögen investierte Kapital nicht am Kapitalmarkt angelegt werden kann, kann ein Unternehmen deshalb keinen Zinsertrag erzielen. Die Oppor­tu­ni­täts­kosten durch den Verzicht auf einen Zinsertrag am Kapitalmarkt sollen nun steuer­lich mittels kalkulatorischer Zinsen ausgeglichen werden.

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